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Die Zukunft beginnt jetzt19.11.2025



Text: Annika Müller Foto: [font=Univers]Foto: Matej Meza / Universität Bremen[/font]
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Zugleich soll die Verbindung zwischen Universität und Gesellschaft vertieft werden. Wird der Antrag bewilligt, erhalten Bremen und Oldenburg ab 2027 eine Förderung von Bund und Ländern für das strategische Zukunftsprojekt. Die Entscheidung fällt im Oktober nächsten Jahres.
Derzeit sind an beiden Universitäten insgesamt vier Exzellenzcluster angesiedelt. Mit dem neuen Verbundantrag wollen Oldenburg und Bremen nun auch in der Förderlinie „Exzellenzverbund“ überzeugen. Dieser würde auch die internationalen Kontakte ausbauen: Die Partnerschaft mit der Rijksuniversiteit Groningen soll dadurch unterstützt werden. Langfristig sollen auf diese Weise wissenschaftliche Infrastrukturprojekte gefördert werden.
Prof. Dr. Jutta Günter, Rektorin der Universität Bremen, betont: „Wir möchten mit exzellenter Forschung und in gesellschaftlicher Verantwortung Beiträge zur Lösung der globalen Herausforderungen leisten. In einer Welt im Umbruch setzen wir auf Zusammenhalt und Vernetzung – im Nordwesten und mit unseren Partnern weltweit. ‚Connecting for Tomorrow’ ist uns eine tägliche Aufgabe und Mission zugleich.“ Die Universitäten Bremen und Oldenburg erneuerten ihren Kooperationsvertrag und gründeten Anfang des Jahres die Northwest Alliance (NWA) mit der sie sich zum Ziel setzen Forschung und gesellschaftliche Verantwortung zu verknüpfen, um innovative Lösungen für regionale und globale Herausforderungen zu finden.
Rund ein Jahr lang arbeiteten zahlreiche wissenschaftliche und administrative Mitarbeitende beider Universitäten an dem Antrag. Auch der Austausch mit den Studierenden wurde gesucht. Gute Chancen auf den Status Exzellenzuniversität haben Hochschulen und Verbünde, die mit einer überzeugenden Gesamtstrategie überzeugen, mit der sie sich im regionalen, nationalen und insbesondere internationalen Umfeld besser positionieren können. Das gilt nicht nur für die Forschung, sondern auch für die Bereiche Lehre, Transfer und Forschungsinfrastrukturen.

Für die kommende Förderphase stellen Bund und Länder jährlich insgesamt 208 Millionen Euro bereit. Die Aufstockung um 60 Millionen Euro im Vergleich zur laufenden Förderphase ermöglicht es, ab 2027 bis zu 15 statt bisher 11 Standorte zu fördern.

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