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Musik für alle, von allen02.04.2025



Text: Annika Müller Foto: Florian Arp

Bereits 1985 brachte München als erste deutsche Stadt die Idee der Fête de la Musique nach Deutschland. Seitdem wuchs nicht nur die Zahl der teilnehmenden Städte, sondern auch ein starkes Netzwerk, das sich für die langfristige Etablierung des Festivals als bedeutendes kulturelles Ereignis engagiert.
Ein starkes Zeichen:
Aufnahme in den Deutschen Musikrat
Im März wurde bekannt gegeben, dass das Präsidium des Deutschen Musikrats beschlossen hat, das Netzwerk Fête de la Musique als Mitglied aufzunehmen. Der Deutsche Musikrat ist der größte Dachverband für Musikverbände in Deutschland und setzt sich für die Diversität, Stärkung, Bewahrung und Weiterentwicklung des Musiklebens ein.
Der Deutsche Musikrat rief am 21. Juni 2019 den bundesweiten Tag der Musik ins Leben. Das Ziel des Aktionstages: Den hohen Stellenwert und die gesellschaftliche Bedeutung der Musik zu verdeutlichen. Die zeitliche Überschneidung des Aktionstags des Musikrates mit dem Fête de la Musique führte bei der Koordination des deutschen Netzwerks erstmals zur Idee einer engeren Zusammenarbeit.
Morena Piro vom Netzwerk Fête de la Musique Deutschland betont: „Die Aufnahme der Fête de la Musique in den Deutschen Musikrat stärkt unsere gemeinsame Vision, die Musiklandschaft in Deutschland noch vielfältiger und inklusiver zu gestalten. Wir freuen uns auf eine noch engere Zusammenarbeit mit dem Deutschen Musikrat, um gemeinsam die Freude an der Musik für alle erlebbar zu machen.“
Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Herausforderungen ist kulturelle Vernetzung entscheidender denn je. Das Fête de la Musique steht für eine offene, demokratische Musikkultur, die Menschen unterschiedlichster Hintergründe verbindet.
Mitmachen leicht gemacht
Die Teilnahme am Fête de la Musique ist niedrigschwellig: Ehrenamtliche, Vereine und Institutionen können sich unkompliziert beim Netzwerk melden und den General Agreements zustimmen. Es bietet auch Beratung für Interessierte an. Die MusikZentrum GmbH in Hannover koordiniert die Netzwerkarbeit sowie die Lizenzvergabe für das bundesweite Musikfest.
Oldenburg, seid ihr dabei?
In Niedersachsen bringen Musiker*innen ihre Instrumente bereits am 21. Juni in Städten wie Hannover, Braunschweig, Bad Gandersheim, Fürstenberg, Otterndorf, Tostedt, Gehrden und Heckenbeck zum Klingen. Vielleicht reiht sich bald auch Oldenburg in die Liste ein? Wäre es nicht ein schöner Gedanke, wenn es irgendwann sogar einen internationalen Feiertag der Musik gäbe?

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