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Buch-Tipps
„How To Be Italian“ von Maria Pasquale04.02.2026
Interview: Thea Drexhage
Dass man sich im Italienurlaub oft wie ausgewechselt fühlt – entspannter, lebendiger, glücklicher – ist kein Zufall. Die Autorin beschreibt mit viel Wärme und Nähe, was diesen Lebensstil ausmacht: die Landschaft, die Kultur, das Essen, die Aperitivo-Kultur und vor allem das Miteinander der Menschen. Die Bedeutung von Familie, gemeinsamen Mahlzeiten, Feiern und echten Begegnungen zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Beim Lesen fühlt man sich fast so, als säße man mitten in ihrer italienischen Familie am Tisch.
Zentral ist dabei das „Dolce far niente“ – die Kunst, den Moment bewusst zu erleben. Sei es ein wunderbar duftender Espresso an der Bar, obwohl man eigentlich schon viel zu spät dran ist, oder ein kleiner Spaziergang nach einem stressigen Tag, bei dem man innehält und Schmetterlinge auf Blumen beobachtet. Diese scheinbar kleinen Augenblicke sind es, die das Leben reich machen. Leben wie ein Italiener bedeutet, Sinn für Schönheit zu haben – auch in den einfachen Dingen –, sich Zeit für Bewegung zu nehmen und den Augenblick zu genießen. Natürlich spielt auch das italienische Essen eine große Rolle: Aperitivo, Wein, Grappa und die berühmte Küche, die nicht ohne Grund zu den angesehensten der Welt zählt. Noch wichtiger als das Essen selbst ist jedoch das gemeinsame Essen. Die italienische Siesta dient nicht zuletzt dazu, Zeit mit den Liebsten zu verbringen und anschließend einen kleinen Spaziergang zu machen. Etwas, das sich ein fleißiger Deutscher vermutlich selten erlauben würde – das ihm aber sehr guttun würde.
Auch das Thema Kleidung kommt nicht zu kurz: Gut gekleidet zu sein gehört für Italiener einfach dazu. Wer Italien kennt, weiß, dass Stil dort nicht zwingend teuer sein muss. Und natürlich darf Amore nicht fehlen – die italienische Art zu lieben ist leidenschaftlich, ehrlich und von ganzem Herzen. Insgesamt zeigt das Buch viele schöne Gewohnheiten, die sich leicht in den eigenen Alltag integrieren lassen. Italienisch zu leben heißt, dankbar, liebevoll und verbunden mit der eigenen Umgebung zu sein.
MoX: [font=Bembo]Was hat Ihnen besonders gut gefallen?[/font][font=Bembo]
[/font]Kristin Hofmann: [font=Bembo]Besonders gefallen hat mir, wie schnell man sich beim Lesen fühlt, als wäre man selbst in Italien. Die Autorin schreibt sehr bildhaft und liebevoll über ihre italienische Familie, ihre Verwandtschaft und ihre Aufenthalte dort. Sie bedient dabei durchaus auch Klischees – aber mit Charme und Stil. Und genau das gefällt mir: Der italienische Lebensstil steht souverän über diesen Klischees.[/font][font=Bembo]
[/font][font=Bembo]Als gestresster, fleißiger und überpünktlicher Deutscher (ebenfalls ein Klischee) kann man sich hier einiges abschauen – einfach, weil es der Seele guttut.[/font][font=Bembo]
[/font]MoX: [font=Bembo]Wem würden Sie das Buch empfehlen?[/font][font=Bembo]
[/font]Kristin Hofmann: [font=Bembo]Allen Italienliebhabern – und jedem, der sich mehr Gelassenheit, Genuss und Schönheit im Alltag wünscht.[/font][font=Bembo]
[/font]MoX: [font=Bembo]Wie haben Sie das Buch gelesen?[/font][font=Bembo]
[/font]Kristin Hofmann: [font=Bembo]n gebundener Form (es war ein Geschenk einer Freundin) an meinem Lieblingsort Malcesine am Gardasee.[/font][font=Bembo]
[/font]MoX: [font=Bembo]Was wissen Sie über die Autorin?[/font][font=Bembo]
[/font]Kristin Hofmann: [font=Bembo]Maria Pasquale wurde in Melbourne (Australien) als Tochter italienischer Auswanderer geboren. Seit 2011 lebt sie in Rom. Sie ist erfolgreiche PR-Beraterin sowie Event- und Social-Media-Strategin und arbeitet außerdem als preisgekrönte Food- und Reisejournalistin. Und vor allem: Sie liebt ihre Familie und ihre Heimat.[/font][font=Bembo] [/font]












