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Buch-Tipps

„Der Geschmack von Apfelkernen“ von Katharina Hagena24.09.2025



Interview: thea Drexhage Foto: privat

[font=Bembo]Mit diesem Erbe, welches sie vielleicht antreten wird, das erfährt man erst ganz zum Schluss, findet der Leser heraus, wie sich ihre Familiengeschichte in ihrer Vergangenheit gestaltet hat. Das Buch gibt ganz viel von dem her, was so eine Familie mit sich bringt. Es geht um Liebe, Irrungen, Wirrungen und Geheimnisse. Dies geschieht alles auf eine nicht-dramatische Art und Weise. Ich hatte beim Lesen immer das Gefühl, dass das alles sehr verwunschen ist.[/font][font=Bembo] [/font]
Es ist kein hektisches Buch, alles geht in einem langsamen Tempo voran und das macht es auch für die Lesenden sehr angenehm. Die Geschichte setzt sich dabei aus verschiedenen Fragmenten zusammen. Ich habe den Eindruck, dass Iris, die Protagonistin, in dieser Geschichte nach und nach zu sich selbst findet. Das Buch spielt viel mit Rückblenden. Man erfährt aus der Vergangenheit heraus, welche Bedeutung das geerbte Grundstück für Iris hat. Während sie in der Gegenwart die Hauptfigur ist, geht es in der Vergangenheit um die ganze Familie. Auch lernt sie in der Gegenwart jemanden kennen, den sie ganz spannend findet, zu dem es aber auch schon in der Vergangenheit Berührungspunkte gab. Mit all diesen Verflechtungen lernt auch der Leser Iris langsam kennen und kann beobachten, wie sich ihr Leben ganz langsam und sacht zusammenfügt.
MoX: Was hat Ihnen besonders gut gefallen?
Christin Ebbert: Ich mag, dass es so undramatisch und ganz entspannt ist. Das Buch versprüht beim Lesen das Gefühl eines schönen Sommertags, aber es ist trotz allem nicht langweilig. Es ist eine großartige Lektüre für Garten oder Couch und man kann die Geschichte so richtig schön dahinplätschern lassen.
MoX: Wem würden Sie das Buch empfehlen?
Christin Ebbert: Es ist ein Buch für Frauen. Ich kann mir keinen Mann vorstellen, der das liest. Die Protagonistinnen sind alles Frauen und es fühlt sich an wie ein Frauenbuch, auch wenn die Autorin das glaube ich nicht über ihre Literatur sagt bzw sich gegen den Begriff Frauenliteratur sträubt. Ich denke es ist für Menschen ab 20 bis open end geeignet, aber für Teenies ist es eher nichts, da ich nicht weiß, ob die sich schon für diese ganze Historie interessieren.
MoX: Wie haben Sie das Buch gelesen?
Christin Ebbert: In gedruckter Form. Das gehört eigentlich einer Arbeitskollegin und sie hat mir das vor über zehn Jahren geliehen und seitdem liegt das bei mir, das weiß sie aber auch (lacht). Wir hatten uns bei der Arbeit darüber unterhalten und dann hat sie es mir geliehen. Das muss anno 2010 bzw kurz nach Erscheinen gewesen sein.
MoX: Was wissen Sie über die Autorin?
Christin Ebbert: Katharina Hagena kommt aus Karlsruhe und lebt heute glaube ich in Hamburg. Dies war ihr erster Roman, der so erfolgreich war, dass er auch verfilmt wurde.

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